19. August 2020 | 19h Einlass, Beginn 19:30 – Achtung limitierte Plätze!
ACUD MACHT NEU - Odd Wednesday
Maulwerker ORTE & RÄUME #1 Acud Innenhof
Räumliche Musik von Balkons und Dächern, aus Fenstern und Treppenhäusern
Werke von Antonia Baehr, Fernanda Farah, Ariane Jessulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Steffi Weismann und Maulwerker collective. Odd Wednesday ist eine Konzertreihe kuratiert von Mélodie Melak

Das Publikum bewegt sich unter freiem Himmel im Innenhof. Bitte die Abstandsregeln einhalten und eine Maske tragen. Bei Regen bitte Schirm mitbringen. Einlass für max. 20 Personen. > Vorverkauf


2. / 3. September 2020 | 20 Uhr – Achtung limitierte Plätze!
Acker Stadt Palast Berlin
Makiko Nishikaze: BREAKFAST OPERA

Jeden Morgen, überall in der Welt, frühstücken Menschen. Es ist ein alltägliches Ritual, das stark von individuellen Vorlieben und kulturellen Einflüssen geprägt ist. Makiko Nishikaze und das Ensemble Maulwerker transformieren die Thematik in eine räumlich-musikalische Situation. Die Komposition verbindet Klänge, Gesten, Gerüche, Stimmen, Bilder und verschiedene Sprachen. Die Fokussierung auf das Alltägliche öffnet einen Raum für neue Wahrnehmungen und fragt nach dem Motor unserer Handlungen.

KOMPOSITION Makiko Nishikaze | SZENE Makiko Nishikaze & Maulwerker | BÜHNE Steffi Weismann, Hsuan Huang | KOSTÜME Hsuan Huang | VIDEO Steffi Weismann, Susanne Elgeti | LICHT Hendrik Haupt | PRODUKTION Vilém Wagner MAULWERKER Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Steffi Weismann
Das Stück wurde im Rahmen des BAM (Berliner Festival für aktuelles Musiktheater ) im September 2018 uraufgeführt. Die Wiederaufnahme wir durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin ermöglicht


31. Okt. / 1. Nov. 2020
Ballhaus Ost, Berlin
DIE RACHE – Rachen, Mundhöhlen und andere akustische Räume.

Serge Baghdassarians & Boris Baltschun: auspacken / unboxing (2016, Version 2020) für 4 Sprecher*innen, verschiedene Aufnahme- und Wiedergabemedien

Cathy van Eck: We are prepared (Arbeitstitel, 2020) UA für Stühle, Sensoren, Live-Elektronik und kehlkopfmikrofonierte Stimmen

Antje Vowinckel: Gipfeltreffen (2019)
für Dialektaufnahmen und imitierende Summ-Stimmen

Hanna Hartman: The Revenge (2020) UA

Gefördert durch die Initiative Neue Musik Berlin e.V., den Musikfonds e.V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

 



Dienstag, 3. März 2020 | 20:00
Unerhörte Musik | BKA, Mehringdamm 34, Berlin-Kreuzberg
BASTARD. Kammermusik für Stimmen, Gesten und Instrumente

In diesem Kammermusik-Programm arbeiten die Maulwerker an den Übergängen zwischen konzertanter und theatraler Performance. Ebenso wie Gesten auditiv und als Kammermusik verstanden werden, soll das theatrale Potential von Instrumentalstücken exploriert werden – das eben nicht in hinzugefügten Gesten oder intentionalem, hinzugefügtem „Ausdruck“ liegt, sondern in einem hörbaren Bewusstsein für die Bühne der Tastatur, die Räumlichkeit von Klängen und die Performativität musikalischer Kommunikation, mit der die Stücke des Programms virtuos spielen.

ANDREA NEUMANN Quartett Nr. 1 (2018)
ANNETTE SCHMUCKI staben (2014) für 3 Toypianos und Sprechstimmen
MICHAEL HIRSCH Bastard (1997/98) für Klavier
MICHAEL HIRSCH Mouvement à 5 (1995) für Klavier, Gitarre, Glockenspiel, Geräuschemacher, Zuspielungen
CLARA GERVAIS Gesetzt (2015) UA, auf einen Text von Karl Marx, für 7 Stimmen
ERNSTALBRECHT STIEBLER Einklang (2006) für Stimmen, Violine, Violoncello, Gläser, Synthesizer


7. Nov. 2019 | 17:30-19:30 Uhr
INTERVENTION in der Ausstellung Local Histories – Rieckhallen
Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin

Das Ensemble Maulwerker führt in der Ausstellung Local Histories Stücke der Fluxus Bewegung (u.a. von George Brecht, Mieko Shiomi, Dick Higgins, Nam June Paik) und von John Cage neu auf. Die Performances werden dezentral und teilweise auch simultan stattfinden. Sie schließen damit an Themen der Sammlungspräsentation an, in der Werke zu sehen sind, die als räumliche Malereien oder performative Skulpturen Gattungsgrenzen überwinden.


31. August 2019 | 20 Uhr
Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437 Berlin

OBERFLÄCHEN
Auftaktkonzert zum Monat der zeitgenössischen Musik

Michael Hirsch: Intérieur à 3 (2015) DEA
Ute Wassermann: Mutual Dependencies (2019) UA
Ariane Jeßulat: Nycticebus coucang (2019) UA
Henrik Kairies: Triosonate für Weingläser (2013)
Johannes K. Hildebrandt: Kräusch (2018/2019) UA der Neufassung
Steffi Weismann: folie (2016)

Die Eigenschaft von Oberflächen bestimmt die Art des Kontaktes. Glatt, rau, durchlässig oder spiegelnd markieren sie die Grenze zwischen Innen und Außen, zwischen Dingen, Körpern und der Luft, die sie in Schwingung versetzen. An diesem Abend wird über Oberflächen gebürstet, gerieben, gestrichen. Berührungen werden akustisch vergrößert, transformiert und in den Raum geworfen, doch sie wirken auch nach innen, physisch und psychisch. Sie triggern unsere Imagination. Kompositionen für Stimmen und andere Materialien.

Ensemble Maulwerker: Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Katarina Rasinski, Tilmann Walzer, Steffi Weismann
gefördert durch die initiative neue musik Berlin e.V.


19. Mai 2019 | 18 Uhr UDK Berlin crescendo19
Dieter Schnebel: WEITERGEBEN

Robert Schumann: Wiegenlied am Lager eines kranken Kindes op. 78, 4; Lieder aus: Liederkreis op. 24 und Kinderszenen op. 15
Steven Müller: Schumann-Moment (2018)
Richard Wagner: Stücke aus: Fünf Gedichte von Mathilde Wesendonck für eine Frauenstimme und Klavier
Dieter Schnebel: Schumann-Moment aus Re-Visionen II (1989) für Stimmen, Harfe und Schlagzeug; Tradition II2, Lieder ohne Worte (1980/86); , aus: Auguri (1987–93), 68 Mehrklänge für Carla Henius (nr. 2), 69 + 11 + x touches für John Cage (Epilogo); Wagner-Varianten für Klavier (2015); Re-Visionen I4: Wagner-Idyll für Kammerensemble und Singstimme ad. lib. (1980); MAULWERKE (1968–74, Fassung 2019)



30. April 2019
MAULWERKER bei PLATO Ostrava

Die Maulwerker bespielen eine ehemalige Baumarkt-Halle und eine von Than Hussein Clark nach Ideen von Walter Gropius entwickelte multiperspektivische „architektonische Struktur“ mit einem Programm von Kompositionen, die die Wahrnehmung akustischer Räume in je unterschiedlicher Weise thematisieren.

La Monte Young: Poem for Chairs, Tables and Benches (1960) 10'

Alessandro Bosetti: Trinitaire (2015) 10’ für 3 Stimmen

Michael Hirsch: Intérieur à 3 (2015) 5’
für 3 Sprecher*innen und Zuspiel

Christian Kesten: feld 037 grundlos (2010) 11'
für 3 Stimmen und 4 Lautsprecher

Alex Nowitz: Tante Marianne (2010) 11'
für eine Frauenstimme und 4-Kanal-Zuspiel, nach einem Gemälde von Gerhard Richter

Dieter Schnebel: Stumme Schreie (2008) 8' , Solo

Steffi Weismann: folie (2016/19) 7’
Version für 4 Performer*innen, Stimmen und Objekte

Dieter Schnebel: Maulwerke (1968-74)
Version für 4 Stimmen, PLATO Ostrava 2019 10-15’

Henrik Kairies: Rain (2000) 5’
für 4 Stimmen und Zuspiel

es performen die Maulwerker: Ariane Jessulat, Henrik Kairies, Christian Kesten, Katarina Rasinski



10. Dezember 2018 ACUD STUDIO
DVD RELEASE - AUGENLIEDER. KÖRPERKOMPOSITIONEN.
Screening & Talk & Performances

Die Maulwerker* – Spezialist*en für vokale Experimente und die Performativität von Musik – arbeiten mit einem erweiterten Musikbegriff und integrieren Elemente aus Performance Art, intermedialer, konzeptueller Kunst und zeitgenössischem Tanztheater. Auf der DVD AUGENLIEDER. KÖRPERKOMPOSITIONEN. präsentieren sie Stücke, die 2017 und 2018 in der Reihe maulwerker performing music im Ballhaus Ost Berlin aufgeführt wurden. Es sind Kompositionen von Sabine Ercklentz, Fernanda Farah, Jule Flierl, Neo Hülcker, Christian Kesten, Andrea Neumann, Dieter Schnebel und Steffi Weismann.
Die Stücke arbeiten wie selbstverständlich mit der produktiven Irritation: choreographierte Klänge, komponierte Aktionen, hörbare Gesten und sichtbare Musik in offensichtlichen wie subversiven Kontrapunkten schaffen kürzere oder auch länger andauernde Momente von Synästhesie. Die inter- und transdisziplinären Erweiterungen verbinden die akustische mit visueller und räumlicher Wahrnehmung. Der Schwerpunkt liegt auf dem Hören: maulwerker performing music.

Programm:
Präsentation der Videodokumentationen (Kurzfassungen)
Gespräch mit den Komponist*innen Sabine Ercklentz, Jule Flierl, Neo Hülcker, Christian Kesten, Andrea Neumann und Steffi Weismann, moderiert von Martina Stütz
im Anschluss Stücke von Emmett Williams und Dick Higgins. Special Guest: Ann Noel.

Trailer: https://vimeo.com/299519592
DVD Bestellung kostenfrei (nur Versandkosten) über unser Büro
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DVD Booklet (PDF)



15. November 2018 | 20 Uhr Heimathafen Berlin-Neukölln
Rahmen von KONTRAKLANG – Klangkünstler*innen als Komponist*innen:
Serge Baghdassarians & Boris Baltschun: auspacken / unboxing (2016)
für 4 Sprecher, verschiedene Aufnahme- und Wiedergabemedien und rotierendes Publikum
es performern die Maulwerker: Jessulat, Kairies, Kesten Weismann



27. Oktober 2018 | 20 Uhr
28. Oktober 2018 | 18 Uhr Ballhaus Ost Berlin
DURST UND FRUCHT
Musiktheater für Stimmen, Instrumente, Videoprojektionen von Annette Schmucki
mit den Ensembles proton (Bern) und maulwerker



20. / 21. Sept. 2018 Acker Stadt Palast, Berlin
Makiko Nishikaze / Maulwerker: BREAKFAST OPERA (UA)
Eine Koproduktion der Maulwerker und „BAM! – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater“. Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung.
BAM! ist eine Initiative des ZMB – Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V., realisiert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Schering-Stiftung und der Augstein-Stiftung.


trinitaire

stumme schrei schnebel